Moabit rappt gegen Rassismus

Februar 2019 – Juni 2019

Rap gehört heute zu den beliebtesten Genres der Popmusik. Durch seinen einfachen Zugang ermöglicht er vielen Jugendlichen den kreativen Selbstausdruck jenseits klassischer Musiklehre. Im Rahmen eines Musikvideokurs, eines Feriencamps und des abschließenden Bühnenprogramms werden (theater-)pädagogische und künstlerische Kompetenzen kombiniert. Ein Schwerpunkt wird auf Rap-Musik in Verbindung mit Tanz und Schauspiel gesetzt. Weltweit und durch alle Kulturen – Rap und andere Elemente des Hip Hops sind überall zu finden, verbinden Menschen und geben ihnen ein Mittel des Ausdrucks und des Empowerments. Rap spielt im Leben vieler junger Menschen eine immens wichtige Rolle. Daraus ergibt sich ein vielversprechendes Potenzial für die Nutzung von Rap-gestützter Pädagogik, welche sich ideal eignet, um Kinder und Jugendliche zu erreichen, zu motivieren und zusammenzubringen. Innerhalb des Projekts soll das demokratische Bewusstsein der Teilnehmer*innen durch eine aktive Beschäftigung mit den Themen Menschenfeindlichkeit, Extremismus und Rassismus gestärkt werden. Sie setzen sich während des Projekts mit einem frei gewählten Rassismus-spezifischen Thema auseinander, texten dazu einen Rap und performen den Song anschließend unter professioneller Begleitung für ein Musikvideo und eine Aufführung. Das Projekt richtet sich an 8 bis 13-jährige Kinder und Jugendliche.